Taktisch geschickt und variantenreich agieren
Eine gute Taktik an einem Wettkampftag oder in den einzelnen Disziplinen entscheidet manchmal über Erfolg oder Misserfolg. Sie kommt vor allem beim Vorbereiten oder beim Herangehen an die Disziplin zum Tragen. Fragen wie: «Mit welchem Arm starte ich beim Steinheben?» oder: «Mit welcher Höhe starte ich beim Hochweitsprung und wie steigere ich sie?» spielen eine Rolle.
Im Zweikampf ist das gezielte Vorbereiten auf die Gegnerin der Schlüssel zum Erfolg. Zum Umsetzen einer erfolgreichen Taktik brauchen die Turnerinnen variantenreiche Angriffs- und Verteidigungstechniken, die sie in möglichst vielen Situationen anwenden können. Das Kennen und Ausnutzen der Stärken und Schwächen des Gegenübers sowie das Vertrauen in die eigenen Stärken bewirken oft den entscheidenden Unterschied im Kampf.
Diese Erscheinungsform ist in den Disziplinen Steinstossen, Steinheben, Lauf, Weitsprung, Hochweitsprung, Freiübung, Ringen und Schwingen erkennbar.
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Bewegungsgrundformen
In den ersten Lebensjahren entwickeln Kinder eine Vielzahl an elementaren Bewegungen, die sich zu Bewegungsgrundformen gruppieren lassen. Jede zu erlernende Bewegung baut auf vorhandenen Bewegungsgrundformen auf. Je breiter die grundlegende Bewegungserfahrung und je stabiler die Bewegungsgrundformen sind, desto komplexere motorische Handlungen können die Kinder später umsetzen.

Spielgrundformen
Zusammen mit den Bewegungsgrundformen bilden die Spielgrundformen eine zentrale Säule von J+S-Aktivitäten im Schlüsselbereich «Foundation». Üben sich Kinder und Jugendliche in verschiedenen Spielgrundformen, fördert das ein breites Spielverständnis und schafft eine gute Ausgangslage, um lebenslang mit Freude an spielerischen Sportaktivitäten teilzunehmen.
