Würfelweg zur Technik
Die Kinder und Jugendlichen sammeln selbstständig Erfahrungen, tasten sich an den Bewegungsablauf heran und erlernen die drei Kernabläufe des Steinstossens.

Die Turner bilden Zweiergruppen. Jede Gruppe würfelt und absolviert je nach Zahl einen Posten: Bei einer 1 oder 4 geht die Gruppe zu Posten 1; bei 2 oder 5 zu Posten 2; bei 3 oder 6 zu Posten 3.
Die Turner führen die Übungen bei jedem Posten zweimal aus. Anschliessend würfeln sie erneut, bis jede Gruppe jeden Posten im Minimum einmal absolviert hat.
Posten 1: Die Gruppen üben das richtige Anlaufen mit dem Stein. Sie legen dazu 15 Meter mit dem Stein in korrekter Körperhaltung zurück.
Posten 2: Die Gruppen führen die letzten drei Schritte (Ausfallschritt) ohne Stein aus.
Posten 3: Die Gruppen stossen den Stein im Stehen aus dem letzten Schritt (Abstossmoment).
Variationen
- Verschiedene Gegenstände anstelle des Steins verwenden
- Ohne Stein oder Gegenstände ausführen
Bemerkung
- Positioniere wenn möglich an jedem Posten eine Leiterin oder einen Leiter.
Posten 1:
- Die Turner spannen den Stein gut zwischen Hand und Kopf ein.
- Sie schauen gerade nach vorne und laufen rhythmisch schnell an.
Posten 2:
- Die Turner führen die drei Schritte mit aufrechter Körperhaltung aus.
- Sie halten den Ball oder Stein immer am Kopf.
Posten 3:
- Die Turner stossen den Stein in einem Winkel von rund 40 Grad zur Horizontalen ab. Gib ein Ziel an, damit sie im richtigen Winkel abstossen.
- Sie bremsen sicher mit dem Fuss am Abstossbalken ab.
Material
- Verschieden grosse und schwere Bälle, Steine, eher kleinere Gewichte, Würfel
Alle Trainingsformen zu dieser Erscheinungsform
Würfelweg zur Technik
Die Kinder und Jugendlichen sammeln selbstständig Erfahrungen, tasten sich an den Bewegungsablauf heran und erlernen die drei Kernabläufe des Steinstossens.

Heisser Boden
Die Kinder und Jugendlichen lernen spielerisch, möglichst explosiv auf oder über Hindernisse zu springen.

Weitere Inhalte
Bewegungsgrundformen
In den ersten Lebensjahren entwickeln Kinder eine Vielzahl an elementaren Bewegungen, die sich zu Bewegungsgrundformen gruppieren lassen. Jede zu erlernende Bewegung baut auf vorhandenen Bewegungsgrundformen auf. Je breiter die grundlegende Bewegungserfahrung und je stabiler die Bewegungsgrundformen sind, desto komplexere motorische Handlungen können die Kinder später umsetzen.

Spielgrundformen
Zusammen mit den Bewegungsgrundformen bilden die Spielgrundformen eine zentrale Säule von J+S-Aktivitäten im Schlüsselbereich «Foundation». Üben sich Kinder und Jugendliche in verschiedenen Spielgrundformen, fördert das ein breites Spielverständnis und schafft eine gute Ausgangslage, um lebenslang mit Freude an spielerischen Sportaktivitäten teilzunehmen.
